Besuch beim BlechFRIST

BlechFRIST Stammtisch am 7.4.07 in Adelsdorf Der noch junge Fränkische Insider Stammtisch (FRIST) lud am Ostersamstag zum Stammtisch, diesmal mit dem Thema alte Blechzüge, da durfte natürlich Besuch von anderen […]

BlechFRIST Stammtisch am 7.4.07 in Adelsdorf

Der noch junge Fränkische Insider Stammtisch (FRIST) lud am Ostersamstag zum Stammtisch, diesmal mit dem Thema alte Blechzüge, da durfte natürlich Besuch von anderen Insider-Stammtischen nicht fehlen. Die Gäste kamen aus der gesamten Republik, so waren die MUCIS mit Obelix und Frau vertreten, die Mainzer und Stuttgarter waren auch dabei, natürlich war auch die Hauptstadt
mit Thomas und Frank präsent.

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Die Anreise über Nürnberg, Fürth nach Adelsdorf war etwas langwierig, der Zug hält auf der letzten Strecke wortwörtlich an jeder Milchkanne. Der Bahnhof Adelsdorf eignet sich sicher gut zum Nachbau als Diorama, das ist in 3-4 Stunden erledigt. Von dort sind es nur wenige Schritte zum Gasthof. Ein Auto macht in dieser Gegend dann Sinn. Soviel zur Anreise…

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Der Gasthof Zenntaler Hof bot beste Räumlichkeiten zum Aufbau mehrerer Anlagen und so hatten Florian, Volker und Schorsch bereits eine detailierte Planung im Vorfeld gemacht. Nur gut, daß diese nochmal am Tag vor der Veranstaltung umgeworfen wurde, wir bekamen einen wesentlich größeren Raum und der Aufbau wurde etwas spontaner. Das war aber keinesfalls ein Nachteil. Bereits morgens began der Aufbau, gegen Mittag konnten die ersten Züge rollen. Besonderes Highlight waren die von Volker Danzer umgestalteten Sonderwagen auf Basis des 4040 zu diesem Event

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Markus Schild hatte einige Raritäten im Gepäck, so einige seltene Wagen aus der 50er Jahre DDR Produktion und einige den Märklin Modellgleisen sehr ähnliche Weichen aus französischer Produktion sowie eine weinrote BR89. Erstmals ausserhalb des Berliner Stammtisches wurden von Frank die beiden 350er LMS Wagen gezeigt, vom Schlafwagen ist bisher kein Bild bekannt gewesen. Von Florian kamen als Exoten ein Roter Pfeil von Hag sowie eine BR85 von Schnabel hinzu, interessant auch die R700 LMS von Ritter mit den passenden Wagen.

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Am frühen Nachmittag wurden die ersten Pausen bei kühlen Getränken und wirklich leckerer Hausmannskost eingelegt. MoBa spielen macht eben hungrig und vor allem durstig. Dabei bot sich Gelegenheit zum fachsimpeln ohne durch den Betrieb gestört zu werden. Neben dem Fahrbetrieb sind natürlich die Fachsimpeleien am Rande das wichtigste und ein gutes Mittagessen ist dazu eine prima Gelegenheit.

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Großer Beliebtheit erfreute sich auch die Spur Z-Klappanlage, wirklich beeindruckend wie alles zusammenpasst. Diese Anlage läßt sich einen ganzen Tag mit Batterie betreiben, einfach Klasse. Neben ICE und VT05 und 08 waren auch US Güterzüge auf der Anlage im Einsatz. Zwar ebenfalls kein Blech, aber sehr beeindruckend waren die Köf und ein Glaskasten in Spur Z.

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Dicht umlagert war immer Florians frei aufgebaute Anlage, auf dieser waren lange Güter- Personenzüge zu sehen, über 3047, F800, verschiedene SK und HR800 war alles am Start. Natürlich mit passenden Wagenmaterial. Neben Guß- und Blechgüterwagen waren einige Stücke der 60er Jahre im Einsatz, ergänzt durch Personenwagen der 340er, 350er und 360er Serien, auch ein 349 war auf der Strecke anzutreffen.Volkers Anlage war ja schon verschiedentlich im Netz zu sehen, alles sehr sauber gebaut und der Betrieb funktioniert einfach reibunglos. Drehscheibe und Kran waren fast pausenlos im Einsatz, eine BR01 und eine V200 drehten hier ständig ihre Runden.

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Spät am Abend kam noch, richtig: Hartmut Müller. Wie immer zuletzt, aber auch immer gut drauf…

Viele der angereisten Insider übernachteten ebenfalls im Gasthof und so gab es ein Wiedersehen beim Frühstück. Die Berliner mussten dann leider zeitig abreisen, beim nächsten Mal sind wir aber wieder dabei und bedanken uns bei den Organisatoren für diesen gelungenen Event!

Für weitere Veranstaltungen dieser Art hier noch eine Anregung: Abstellgleise! Lange Abstellgleise in großer Zahl erhöhen den Fahrspaß. So lassen sich Züge einfach bereitstellen und das dauernde Auf- und Abgleisen entfällt.

Und nun: Viel Spaß mit den Bildern!

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Über Frank Ronneburg

Frank Ronneburgs besonderes Interesse gilt den sogenannten „Händler- oder Werbeartikeln“. Dazu zählen alte Werbeschilder, Ausstellungsdisplays oder Händleranlagen – Ausstellungsstücke, welche speziell für Modelleisenbahn-Händler gefertigt wurden. Ein sehr exklusives Stück – die Märklin Sonnenuhr – konnte so vor einiger Zeit, nach langer Suche aus Schweden und einem Transport von über 2000 Kilometern, wieder öffentlich in einer Ausstellung präsentiert werden. Ein ganz besonderer Fund für Frank Ronneburg, da dieses Schaustück nach aktuellem Kenntnisstand weltweit nur noch einmal existiert. Seit Jahren betreibt Frank Ronneburg erfolgreich die Seite tischbahn.de, eine Plattform für Liebhaber und Sammler von historischen Modelleisenbahnen. Hier werden regelmäßig aktuelle Fachartikel veröffentlicht und begehrte Sammlerstücke - deren Besonderheiten und Marktwert - fachkundig präsentiert. Seine langjährige Erfahrung, Fachkenntnisse und Passion stellt der Experte als Kurator für zahlreiche Ausstellungsprojekte in ganz Deutschland unter Beweis. Zuletzt kuratierte er im Juni 2012 eine Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin und war Experte bei Auctionata für die Auktion "Märklin Eisenbahn aus privater Sammlung" im Mai 2013.