Tischbahn – die Erweiterung

Nach einigen Monaten wurde es Zeit, höchste Zeit! Die Züge wurden immer länger und die Gebäude zahlreicher… der Platz auf den drei Brettern der Tischbahn wurde zu knapp. Was also […]

Nach einigen Monaten wurde es Zeit, höchste Zeit! Die Züge wurden immer länger und die Gebäude zahlreicher… der Platz auf den drei Brettern der Tischbahn wurde zu knapp. Was also tun…? Nach einigen Überlegungen und der Betrachtung des Gleisplanes wurde schnell klar: ein weiteres Brett musste her.

Dabei sollte wenig an der bestehenden Anlage verändert werden, im wesentlichen hatte sich diese ja bewährt. Platz wurde vor allem für etwas längere Abstellgleise und den Stuttgarter Bahnhof benötigt. Einige neue (alte) Elektrische Weichen waren mittlerweile eingetroffen, so das während der Bauarbeiten auch die Handweichen und die ersten Versionen der eletrischen Weichen (bei diesen liegen die Antriebe so nah am Gleis, daß Schürzenwagen und Triebzüge Schaden nehmen können, völlig ungeeignet für den fahrenden Sammler alter Schätzchen!) auch gleich ausgetauscht werden konnten.

Auf dem Bild gut zu sehen, die neue Platte ist etwas dunkler (zweite von rechts), es stehen nun 9 lange Abstellgleise zur Verfügung. Die rechte Seite ist für den Großstadt Bahnhof 415/419 vorgesehen (zwei Gleise). Es folgen drei Gleise für den Güterverkehr. Die Gerade in der Einfahrt ist so geplant. Dies bringt einerseits Platz zwischen den Gleisen für den Güterschuppen 428 mit dem Kran 429, zusätzlich läßt sich in der Geraden der Tunnel 452/1 unterbringen.

Die vier folgenden Gleise sind für die Bahnhofshalle 424B vorgesehen, das Brett ganz links beherbergt fast komplett den Stuttgarter Bahnhof, lediglich für einige Autos der 860er Serie ist noch Platz. Sollte sich noch irgendwann das Hallenteil zum Bahnhof anfinden, so kann das Abstellgleis auf dieser Platte demontiert werden um ausreichend Platz zu schaffen.
Die wohl wichtigste Erweiterung stellt der zweite Fahrkreis dar, dieser erhöht doch massiv den Fahrspaß an der Tischbahn.

Es bleibt dabei: kein Platz darf nicht die Ausrede sein. Diese transportable Anlage auf vier Brettern von 40 x 200 cm läßt sich in einer kleinen Ecke verstauen und ist schnell aufgebaut! Der Beweis sind einige der folgenden Bilder, diese wurden beim Stammtisch des MIST1 am 22.09.2006 aufgenommen… und nun viel Spaß mit den Bildern!

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Über Frank Ronneburg

Frank Ronneburgs besonderes Interesse gilt den sogenannten „Händler- oder Werbeartikeln“. Dazu zählen alte Werbeschilder, Ausstellungsdisplays oder Händleranlagen – Ausstellungsstücke, welche speziell für Modelleisenbahn-Händler gefertigt wurden. Ein sehr exklusives Stück – die Märklin Sonnenuhr – konnte so vor einiger Zeit, nach langer Suche aus Schweden und einem Transport von über 2000 Kilometern, wieder öffentlich in einer Ausstellung präsentiert werden. Ein ganz besonderer Fund für Frank Ronneburg, da dieses Schaustück nach aktuellem Kenntnisstand weltweit nur noch einmal existiert. Seit Jahren betreibt Frank Ronneburg erfolgreich die Seite tischbahn.de, eine Plattform für Liebhaber und Sammler von historischen Modelleisenbahnen. Hier werden regelmäßig aktuelle Fachartikel veröffentlicht und begehrte Sammlerstücke - deren Besonderheiten und Marktwert - fachkundig präsentiert. Seine langjährige Erfahrung, Fachkenntnisse und Passion stellt der Experte als Kurator für zahlreiche Ausstellungsprojekte in ganz Deutschland unter Beweis. Zuletzt kuratierte er im Juni 2012 eine Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin und war Experte bei Auctionata für die Auktion "Märklin Eisenbahn aus privater Sammlung" im Mai 2013.