Märklin-Werksanlage mit K-Gleis von 1969

Im Vorfeld des Märklin Mega Meetings in Berlin konnte diese Märklin Werksanlage erworben werden, glücklicherweise war sie auch noch weitestgehend betriebsbereit und konnte problemlos während eines Treffens der Berliner Märklin […]

Im Vorfeld des Märklin Mega Meetings in Berlin konnte diese Märklin Werksanlage erworben werden, glücklicherweise war sie auch noch weitestgehend betriebsbereit und konnte problemlos während eines Treffens der Berliner Märklin Insider (http://mist1.de) in Betrieb genommen werden. Was auf den Bildern nicht weiter auffällt: zu Gast waren wir im Garten eines echten Trix Express Fans, Dank an Dieter! (http://trixstadt.de).

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Die gezeigte Werksanlage war in einer größeren privaten Anlage integriert, so wurden beispielsweise im vorderen Bereich in der Kurve auf beiden Seiten Weichen integriert um eine Verbindung zum Rest der Anlage herzustellen. Einige Signale und Lampen waren abgeknickt und einige Bäume fehlten.

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Bemerkenswert an dieser Anlage sind die vielen Figuren aus Metall und der noch mit M-Gleisen ausgestattete Bahnübergang im hinteren mittleren Bereich. Die legt die Vermutung nahe, das diese Anlage aus dem Jahre 1969 stammt in dem das K-Gleis vorgestellt wurde. Die Anlage erlaubt einen gleichzeitige automatischen Betrieb von drei Zügen!

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Nach dem Aufbau und dem Anschluß von drei Transformatoren war die Freude groß das sofort die Züge Ihre Runden drehen konnten. Somit war klar: die Anlage konnte zum MMM im Deutschen Technikmuseum Berlin gezeigt werden und verrichtete dort über vier Tage problemlos ihren Dienst!

Über Frank Ronneburg

Frank Ronneburgs besonderes Interesse gilt den sogenannten „Händler- oder Werbeartikeln“. Dazu zählen alte Werbeschilder, Ausstellungsdisplays oder Händleranlagen – Ausstellungsstücke, welche speziell für Modelleisenbahn-Händler gefertigt wurden. Ein sehr exklusives Stück – die Märklin Sonnenuhr – konnte so vor einiger Zeit, nach langer Suche aus Schweden und einem Transport von über 2000 Kilometern, wieder öffentlich in einer Ausstellung präsentiert werden. Ein ganz besonderer Fund für Frank Ronneburg, da dieses Schaustück nach aktuellem Kenntnisstand weltweit nur noch einmal existiert. Seit Jahren betreibt Frank Ronneburg erfolgreich die Seite tischbahn.de, eine Plattform für Liebhaber und Sammler von historischen Modelleisenbahnen. Hier werden regelmäßig aktuelle Fachartikel veröffentlicht und begehrte Sammlerstücke - deren Besonderheiten und Marktwert - fachkundig präsentiert. Seine langjährige Erfahrung, Fachkenntnisse und Passion stellt der Experte als Kurator für zahlreiche Ausstellungsprojekte in ganz Deutschland unter Beweis. Zuletzt kuratierte er im Juni 2012 eine Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin und war Experte bei Auctionata für die Auktion "Märklin Eisenbahn aus privater Sammlung" im Mai 2013.