Aktiv im Schaufenster – per Sensor

Über Werks- und Schaufensteranlagen wurde ja bereit auf diesen Seiten verschiedentlich berichtet. Viele dieser Anlagen sind mit einer automatischen Steuerung mit Signalen ausgerüstet um etwas Betrieb auf der Anlage im […]

Über Werks- und Schaufensteranlagen wurde ja bereit auf diesen Seiten verschiedentlich berichtet. Viele dieser Anlagen sind mit einer automatischen Steuerung mit Signalen ausgerüstet um etwas Betrieb auf der Anlage im Schaufenster zu simulieren. In den frühen 70er Jahren wurde den Händlern aber auch eine wirklich sehr schöne, weil für die Kunden interaktive, Möglichkeit geboten die Kunden in das Geschehen im Schaufenster einzubinden: die Aktivierung der Schaufensteranlage durch einen Sensor am Schaufenster.

Die beiden hier gezeigten Varianten dieses Gerätes unterscheiden sich lediglich durch das aufgedruckte Motiv, es ist durchaus möglich das noch weitere Motive im Umlauf waren. Der Besucher hält einfach seine Hand an das Schaufenster und über zwei Helligkeitssensoren wird der Transformator für die Anlage eingeschaltet. Beide Motive sind aus Plastikfolie gedruckt und konnten selbstklebend von innen am Schaufenster – welches hoffentlich gut geputzt war – angebracht werden.

Vom Schaltgerät führt eine Leitung zur Steckdose, die andere an den Sensor am Fenster. Der zu schaltende Transformator wurde dann in die Steckdose im Schaltgerät gesteckt und schon konnte es losgehen.

Über Frank Ronneburg

Frank Ronneburgs besonderes Interesse gilt den sogenannten „Händler- oder Werbeartikeln“. Dazu zählen alte Werbeschilder, Ausstellungsdisplays oder Händleranlagen – Ausstellungsstücke, welche speziell für Modelleisenbahn-Händler gefertigt wurden. Ein sehr exklusives Stück – die Märklin Sonnenuhr – konnte so vor einiger Zeit, nach langer Suche aus Schweden und einem Transport von über 2000 Kilometern, wieder öffentlich in einer Ausstellung präsentiert werden. Ein ganz besonderer Fund für Frank Ronneburg, da dieses Schaustück nach aktuellem Kenntnisstand weltweit nur noch einmal existiert. Seit Jahren betreibt Frank Ronneburg erfolgreich die Seite tischbahn.de, eine Plattform für Liebhaber und Sammler von historischen Modelleisenbahnen. Hier werden regelmäßig aktuelle Fachartikel veröffentlicht und begehrte Sammlerstücke - deren Besonderheiten und Marktwert - fachkundig präsentiert. Seine langjährige Erfahrung, Fachkenntnisse und Passion stellt der Experte als Kurator für zahlreiche Ausstellungsprojekte in ganz Deutschland unter Beweis. Zuletzt kuratierte er im Juni 2012 eine Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin und war Experte bei Auctionata für die Auktion "Märklin Eisenbahn aus privater Sammlung" im Mai 2013.