Bereits im Artikel “Läutewerk 438/7035 – Rekordverdächtig” wurde auf ein akustisches Zubehörteil, das Läutewerk 438, hingewiesen. Ein naher Verwandter dieses recht seltenen, elektrisch betriebenen, Zubehörs ist das handbetriebene Läutewerk 438H, welches lediglich im Jahre 1939 produziert wurde. Wohl aus Kostengründen, auch im Hinblick auf die Verknappung von Material, wurde dieses Läutewerk mit einer Handkurbel statt einem elektrischen Antrieb ausgestattet.
Das Gehäuse und die Glocke sind mit den im Läutewerk 438 verwendeten Teilen identisch, Frühere Gehäuse des 438 verfügen sogar über die entsprechenden Löcher für die Handkurbel.
Das Innenleben ist recht einfach gestaltet, ein auf der Achse der Kurbel befestigtes Blech stösst eine Schlegel, welcher über eine Feder wieder in die Ursprungslage zurückbewegt, an.
![Klingeling: das Läutewerk 438H von 1939 Bereits im Artikel “Läutewerk 438/7035 – Rekordverdächtig” wurde auf ein akustisches Zubehörteil, das Läutewerk 438, hingewiesen. Ein naher Verwandter dieses [...]](http://tischbahn.de/wp-content/uploads/2007/11/pb1500031-620x250.jpg)
Das MMM 2012 wird im Juni wieder die zentrale Anlaufstelle für alle Märklin Insider sein. Mit einer Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin – bei der wir wieder mal einmalige Märklin Schaustücke im Betrieb zeigen werden – können wir wieder hochkarätig besetzte Vorträge anbieten. Abgerundet wird das Event durch verschiedene Führungen im ganzen Stadtgebiet. Highlight für alle Freunde des MMM ist auch in diesem Jahr natürlich der Stammtisch im Max & Moritz, mitten im schönen Kreuzberg.
Der Artikel 438 H ist bereits im Miniaturbahnprospekt MP 40 von 1940 nicht mehr zu finden. Aber er bleibt weiter im Programm. Der Detailkatalog D 16 von 1939 ist auch in den folgenden Jahren übergeordnetes Referenzdokument. Das Handläutewerk 438 H wird noch im Jahre 1942 in den Preislisten zu diesem Katalog aufgeführt.
Bodo Schenck