Neues Format: Schutzhülle für den Katalog 1959

100 Jahre Märklin, das Jahr 1959 war etwas ganz besonderes in der Geschichte der Firma Märklin. Auch wenn man über das genau Jahr streiten kann, nach „offizieller“ Geschichtsschreibung waren im […]

100 Jahre Märklin, das Jahr 1959 war etwas ganz besonderes in der Geschichte der Firma Märklin. Auch wenn man über das genau Jahr streiten kann, nach „offizieller“ Geschichtsschreibung waren im Jahre 1959 die ersten 100 Jahre der Firmen Geschichte geschrieben. Neben vielen neuen Modellen gab es auch einen ganz besonderen Katalog, diesmal ohne eines der bekannten, gemalten Motive sondern in kupferner Farbe gehalten, mit Jahreszahlen versehen und mit den Motiven der V200 und dem „Storchenbein“ wie es bei Märklin genannt wird.

Der Katalog erhielt auch gleich ein neues Format und auch diese Tatsache machte es notwendig, die beliebten Schutzumschläge für die Händler ebenfalls neu zu designen. Im Werbemittelkatalog für die Händler wurde der Schutzumschlag mit der Nummer 19503 zum Preis von 1,20 DM angeboten.

Da dieser Schutzumschlag mit Jahreszahlen bedruckt war, durften die Händler im darauf folgenden Jahr gleich einen neuen Schutzumschlag bestellen.

Innen werden die beiden äusseren Seiten des Kataloges einfach eingeschoben. Dies hält zwar den Katalog in der Position, führt aber auch dazu das der geheftete Katalog gerne aus dem Umschlag reisst. Spannend an dem hier gezeigten Exemplar ist noch die Ausführung in niederländischer Sprache und ein Stempel eines Händlers aus Amsterdam.

Über Frank Ronneburg

Frank Ronneburgs besonderes Interesse gilt den sogenannten „Händler- oder Werbeartikeln“. Dazu zählen alte Werbeschilder, Ausstellungsdisplays oder Händleranlagen – Ausstellungsstücke, welche speziell für Modelleisenbahn-Händler gefertigt wurden. Ein sehr exklusives Stück – die Märklin Sonnenuhr – konnte so vor einiger Zeit, nach langer Suche aus Schweden und einem Transport von über 2000 Kilometern, wieder öffentlich in einer Ausstellung präsentiert werden. Ein ganz besonderer Fund für Frank Ronneburg, da dieses Schaustück nach aktuellem Kenntnisstand weltweit nur noch einmal existiert. Seit Jahren betreibt Frank Ronneburg erfolgreich die Seite tischbahn.de, eine Plattform für Liebhaber und Sammler von historischen Modelleisenbahnen. Hier werden regelmäßig aktuelle Fachartikel veröffentlicht und begehrte Sammlerstücke - deren Besonderheiten und Marktwert - fachkundig präsentiert. Seine langjährige Erfahrung, Fachkenntnisse und Passion stellt der Experte als Kurator für zahlreiche Ausstellungsprojekte in ganz Deutschland unter Beweis. Zuletzt kuratierte er im Juni 2012 eine Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin und war Experte bei Auctionata für die Auktion "Märklin Eisenbahn aus privater Sammlung" im Mai 2013.