Versteckt: Märklin Werbung auf Briefmarkenheftchen

Auch wenn dieser Artikel im Internet erscheint: es ist kaum vorstellbar, dass man noch vor einigen Jahren Nachrichten auf Papier schrieb und mit der Post verschickte. Natürlich frankierte man damals […]

Auch wenn dieser Artikel im Internet erscheint: es ist kaum vorstellbar, dass man noch vor einigen Jahren Nachrichten auf Papier schrieb und mit der Post verschickte. Natürlich frankierte man damals nicht „online“, sondern ging schön zum Postamt und verlangte am Schalter nach einem kleinen Vorrat an Briefmarken.

Beliebt waren oft Motive mit Personen des öffentlichen Lebens und aus der Geschichte. So kam auch Albrecht Dürer zum Zuge und wurde auf den hier gezeigten Marken zu 10 Pfennig verewigt.

Die Marken wurden in einem sogenannten „Briefmarkenheft“ aus dünnster Pappe ausgegeben, diese Briefmarkenheftchen waren in Automaten erhältlich, so das der Einwurf von einer Mark den Vorrat für einige Zeit sicherte. Auf der Vorderseite wurde der Inhalt ordentlich beschrieben.

Auf der Rückseite wurde der Platz für Werbung genutzt und auch die Firma Märklin ergriff im Jahr 1961 die Chance sich den Kunden auf diesem Wege immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Über Frank Ronneburg

Frank Ronneburgs besonderes Interesse gilt den sogenannten „Händler- oder Werbeartikeln“. Dazu zählen alte Werbeschilder, Ausstellungsdisplays oder Händleranlagen – Ausstellungsstücke, welche speziell für Modelleisenbahn-Händler gefertigt wurden. Ein sehr exklusives Stück – die Märklin Sonnenuhr – konnte so vor einiger Zeit, nach langer Suche aus Schweden und einem Transport von über 2000 Kilometern, wieder öffentlich in einer Ausstellung präsentiert werden. Ein ganz besonderer Fund für Frank Ronneburg, da dieses Schaustück nach aktuellem Kenntnisstand weltweit nur noch einmal existiert. Seit Jahren betreibt Frank Ronneburg erfolgreich die Seite tischbahn.de, eine Plattform für Liebhaber und Sammler von historischen Modelleisenbahnen. Hier werden regelmäßig aktuelle Fachartikel veröffentlicht und begehrte Sammlerstücke - deren Besonderheiten und Marktwert - fachkundig präsentiert. Seine langjährige Erfahrung, Fachkenntnisse und Passion stellt der Experte als Kurator für zahlreiche Ausstellungsprojekte in ganz Deutschland unter Beweis. Zuletzt kuratierte er im Juni 2012 eine Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin und war Experte bei Auctionata für die Auktion "Märklin Eisenbahn aus privater Sammlung" im Mai 2013.