Tischbahn

7 Gedanken zu “Farbenfroh: die Werkslokomotiven aus den 60er Jahren

  1. An den Fotos fällt mir auf, dass auch die gelbe Variante 3080 Fahrwerksblenden aufweist. Dies ist meiner Erinnerung nach nicht richtig, denn laut den alten Märklin-Katalogen hatte diese Lokomotive (zumindest in der ersten Ausführung) keine Blenden am Fahrwerk. Ich fand damals schon immer, dass die Lok unten herum recht nackt aussah.
    Bei dem fotografierten Modell sind diese Blenden aus Kunststoff vermutlich nachgerüstet worden. Dies ist auch kein Problem, da sie nur mit Zapfen in entsprechende Löcher am Zinkdruckgussfahrwerk gesteckt sind.

  2. Ergänzung zu meinem Kommentar:
    Auch die Rangierbühnen sind nicht original. Ich vermute, hier wird im Laufe des Lokomotivlebens ein „Hütchentausch“ vorgenommen worden sein.
    Die gelbe Variante 3080 – im Katalog als „Werklomotive“ bezeichnet – war auch immer etwas preiswerter als die blaue „DHG 500“ 3078.

    1. Hallo „peh“,

      eine rote Primex (sogar nur mit 2 Achsen und Handschalter) gab es, richtig.
      Aber unter Märklin gab es auch rote, z.B. Version 4 (lt. Collection 2010), Baujahr 86-88 in den Güterzugstartpackungen 2910 und 2912.

      mfg Tim

  3. Mit etwas Mühe gelingt der Einbau einer Telex-Kupplung in dieses Modell. Man benötigt die schmalen Kupplungshaken der BR86 und muss eine 15 mm Fräsung für die Magnetspulen vornehmen. Anschließend ist jedoch ein kürzerer Schleifer zu empfehlen, weil der lange auf Weichen Kontakt zu den Befestigungsschrauben der Kupplungen bekommen kann. Eine modifizierte, flachere Schleiferkonstruktion löst das Problem ebenfalls.

  4. Zum Vorbild der Lok EA 800 habe ich im alten „Eisenbahn Magazin“ vom Januar 1979 einen Bericht über den elektrischen Zugbetrieb bei der Ruhrkohle AG entdeckt. Dort ist auch ein Schwarz-Weiß Foto einer Lok Typ Rheinstahl-Prosper Nummer E5 abgebildet. Dieses zeigt eine dreiachsige Ellok mit dem Henschel-Stern an der Front und Einholmstromabnehmer auf dem Dach. Die Lok hat genau die Proportionen des Märklin-Modells 3044, allerdings sehr viele Lüftungsgitter an den Seiten, welche das Märklin Modell nicht aufweist. Aber hier kann Märklin die Erstellung einer neuen aufwendigen Gehäuseform gespart haben. Im Text steht, daß die 4 gelieferten Exemplare eine Dreisystem-Lok seien, mit 15 KV/50 Hz, 15 KV/16 2/3 Hz und Akkumulatorenbetrieb mit lediglich 220 V Spannung. Leider weiß ich nicht, ob ich den Artikel aus Urheberrechtsgründen ins Internet stellen darf. Zumindest ist die Märklinlok also kein reines Phantasieprodukt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert