Was kostet die (Märklin-) Welt? – Preisschilder

In den 60er Jahren waren Sie in vielen Regalen der Märklin-Händler zu sehen, die Preisschilder. Nun soll es hier nicht um irgendwelche Preisschilder gehen, sondern vielmehr um „originale“ Märklin Preisschilder. Unter der Nummer 19072 waren in den Händlerkatalogen ab 1963 die hier gezeigten Preisschilder erhältlich. Das Set mit 10 Preisschildern […]

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In den 60er Jahren waren Sie in vielen Regalen der Märklin-Händler zu sehen, die Preisschilder. Nun soll es hier nicht um irgendwelche Preisschilder gehen, sondern vielmehr um „originale“ Märklin Preisschilder. Unter der Nummer 19072 waren in den Händlerkatalogen ab 1963 die hier gezeigten Preisschilder erhältlich. Das Set mit 10 Preisschildern aus Polystyrol kostete damals 4,50 DM, geliefert wurde in einem grauen Karton.dsc07729x.JPG

Jedes Preisschild wurde mit drei großen und zwei kleinen Vierkantstäbchen mit verschiedenen Zahlen ausgeliefert. Durch entsprechende Anordnung konnten so die gewünschten Preise dargestellt werden.

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Hier ein Blick in ein Händlerregal des Jahres 1966 mit den damals aktuellen Modellen und Preisen.

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Es kann davon ausgegangen werden, daß die Schilder nicht von Märklin selbst, sondern von einem Zulieferer, gefertigt wurden. Hinweise auf den Hersteller sind leider nirgends zu finden.

Ergänzung vom 22.04.2011:

Im Werbemittelkatalog dieser Zeit findet sich mit der Artikelnummer 19092 auch ein passendes Schild aus Alublech um die Preisschilder für neu erschienene Modelle speziell zu kennzeichnen. Die Schilder wurden zu je 25 Stück abgegeben, was aber nicht heisst das diese heute leicht zu finden sind – im Gegenteil. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge nach denen man lange suchen muss…

 

 

 

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Über Frank Ronneburg


Frank Ronneburgs besonderes Interesse gilt den sogenannten „Händler- oder Werbeartikeln“. Dazu zählen alte Werbeschilder, Ausstellungsdisplays oder Händleranlagen – Ausstellungsstücke, welche speziell für Modelleisenbahn-Händler gefertigt wurden. Ein sehr exklusives Stück – die Märklin Sonnenuhr – konnte so vor einiger Zeit, nach langer Suche aus Schweden und einem Transport von über 2000 Kilometern, wieder öffentlich in einer Ausstellung präsentiert werden. Ein ganz besonderer Fund für Frank Ronneburg, da dieses Schaustück nach aktuellem Kenntnisstand weltweit nur noch einmal existiert.

Seit Jahren betreibt Frank Ronneburg die Seite tischbahn.de, eine Plattform für Liebhaber und Sammler von historischen Modelleisenbahnen. Hier werden regelmäßig aktuelle Fachartikel veröffentlicht und begehrte Sammlerstücke - deren Besonderheiten und Marktwert - fachkundig präsentiert.

Seine langjährige Erfahrung, Fachkenntnisse und Passion stellt der Experte als Kurator für zahlreiche Ausstellungsprojekte in ganz Deutschland unter Beweis. Zuletzt kuratierte er im Juni 2012 eine Ausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin und war Experte bei Auctionata für die Auktion "Märklin Eisenbahn aus privater Sammlung" im Mai 2013.

Seit 2015 wird die Mikado Märklin 00/H0 Edition von ihm gepflegt und um eine Online-Ausgabe mit deutlich erweitertem fachlichem und technischem Umfang ergänzt.