Was kostet die (Märklin-) Welt? – Preisschilder

dsc07725.JPG

In den 60er Jahren waren Sie in vielen Regalen der Märklin-Händler zu sehen, die Preisschilder. Nun soll es hier nicht um irgendwelche Preisschilder gehen, sondern vielmehr um “originale” Märklin Preisschilder. Unter der Nummer 19072 waren in den Händlerkatalogen ab 1963 die hier gezeigten Preisschilder erhältlich. Das Set mit 10 Preisschildern aus Polystyrol kostete damals 4,50 DM, geliefert wurde in einem grauen Karton.dsc07729x.JPG

Jedes Preisschild wurde mit drei großen und zwei kleinen Vierkantstäbchen mit verschiedenen Zahlen ausgeliefert. Durch entsprechende Anordnung konnten so die gewünschten Preise dargestellt werden.

dsc07730.JPG

Hier ein Blick in ein Händlerregal des Jahres 1966 mit den damals aktuellen Modellen und Preisen.

dsc07726.JPG

Es kann davon ausgegangen werden, daß die Schilder nicht von Märklin selbst, sondern von einem Zulieferer, gefertigt wurden. Hinweise auf den Hersteller sind leider nirgends zu finden.

Ergänzung vom 22.04.2011:

Im Werbemittelkatalog dieser Zeit findet sich mit der Artikelnummer 19092 auch ein passendes Schild aus Alublech um die Preisschilder für neu erschienene Modelle speziell zu kennzeichnen. Die Schilder wurden zu je 25 Stück abgegeben, was aber nicht heisst das diese heute leicht zu finden sind – im Gegenteil. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge nach denen man lange suchen muss…

 

 

 

5 Kommentare zu “Was kostet die (Märklin-) Welt? – Preisschilder

  1. Guten Abend,

    ein paar Dinge können noch nachgetragen werden:

    Im Jahre 1962 gab es keine Märklin Neuheiten. Deshalb wurde im Werbehilfen- Katalog 1962/63 auch keine Möglichkeit angeboten, diese in der Auslage herauszustellen.

    Die Preisschilder 19072 erscheinen wie gesagt im Werbehilfen- Katalog 1963/64.
    Sie blieben für einen Werbeartkel außergewöhnlich lange lieferbar. Erst mit der Einführung des neuen “Märklin” – Schriftzuges (Bildmarke) zum Jahreswechsel 1972/73 wurden sie aus dem Programm genommen. Der Preis blieb übrigens bis 1972 stabil. Die Verpackung ist mit und ohne Naßklebestreifen bekannt, sowie mit und ohne Artikelnummer. Anscheinend immer gleich war der serienmäßig eingestellte Preis ungenutzter Schilder: 28,73.

    Der Hersteller der Polystyrol- Schilder war die Ludwigshafener Firma Chr. Schmelz.

    Mit vielen Grüßen,

    Bodo Schenck

    1. Hallo Bodo,

      das sind ja interessante Insider-Infos: Danke dafür!!!

      Da werd ich gleich mal die Preissschilder alle auf 28,73 DM umstellen… 🙂

      Denkst Du die Zahl hat einen Grund? Konnte man damit die Vollzähligkeit feststellen? Ich denke mal drüber nach….

      Beste Grüße,

      Frank

  2. Frank, der krumme Preis ist wohl der Nettopreis (Händlerpreis) ohne Mwst.
    Mit der Mwst (damaliger Satz?) wird er vielleicht rund.
    Wenn das Angebot nur an Händler ging, ist das auch nicht logisch, oder?
    Warum aber dann so ein krummes Ding -sonst unüblich.
    Schöne Grüße nach Berlin
    Botho Wagner

    1. Oh -ich habe da wohl was übersehen:
      Der “eingestellte Preis”, damit meinte Bodo wohl den Artikelpreis, der mit dem Schild ausgezeichnet werden sollte. Also habe ich hier gepennt -Verzeihung!
      Schöne Grüße aus Hessen
      Botho

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.