Märklin Sprint: schnelles Plastik für das Schaufenster

Im Jahre 1967 brachte die Firma Märklin mit der Marke “Märklin Sprint” eine eigene elektrische Autorennbahn auf den Markt. Die Autos wurden im Masstab 1:32 gebaut und erhielten zur stromabnahme Kupferschleifer – ähnlich der Skischleifer bei den Lokomotiven, anstatt den von Konkurenzprodukten bekannten Stromabnehmern aus Drahtgeflecht. Die Vorderachsen wurden durch den Leitkeil geführt, so dass der Eindruck entstand das der Fahrer tatsächlich die Kurve kriegt.

Nun verwundert es sicher, dass auf einer Seite die sich alten Blech- und Gussmonstern verschrieben hat etwas über Kunststoffautos zu lesen ist. Um das Jahr 1967 herum wurde für Händler das Hänlder Schaustück 0702 auf den Markt. Mit einem grossen Schienenpaket, zwei Autos (je ein roter und weisser Porsche Carrera) und zwei Fahrtreglern war alles komplett für die ersten Testfahrten der Kunden.

Der Inhalt der Packung entspricht der von 1967 bis 1969 angebotenen Packung 1404. Der Inahlt besteht aus zwei Porsche Carrera 6, weiß (1302) und rot (1305),  8x 1200 und 8x 1201 gerade Streckenstücke, 10x 1241 Kurven und für die Überfahrt drei Paar Brückenpfeiler sowie vier Brückengeländer.

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare zu “Märklin Sprint: schnelles Plastik für das Schaufenster

  1. Plastik, und dann noch Autos? Machts nichts, Hauptsache Märklin. Wäre toll, wenn man mal sämtliche sprint-Autos live erleben könnte. Vielleicht bei einem der nächsten großen Märklin-Events?

  2. Warum falsch?
    Es ist doch mal schön, hier etwas neben der Modellbahn zu sehen.
    Auto- oder Rennbahnen haben bei Märklin eine lange Tradition.
    Wenn man einen “Fehler” bei dieser Rennbahn suchen will, dann den des “falschen” Maßstabs mit 1:32 -Carrera war mit den Erfolgstypen bei 1:24, wie auch die öffentlichen Rennbahnen dieser Zeit (in ehemaligen Kinos aufgebaut und stark frequentiert). Es gab für die großen Bahnen regelrechte Rennserien und die Autos wurden getunt -wie die Großen. Es gab spezielle Chassis und leichtere Karossen, Rennsets, Rennmotoren (Mabuchi -Luftspalt mit Tesa vermindert) und Rennreifen, die wir mit Bremsflüssigkeit weich gemacht haben, für mehr Grip. Natürlich gab es auch spezielle Handregler für Rennen.
    Der Maßstab 1:24 musste es sein, dazu kam das ganze Rennmaterial aus den USA oder England, Japan -aber bald auch von Carrera oder Fleischmann und anderen Anbietern aus Deutschland. Die Fahrzeuge 1:32 galten als “zu klein” und Kinderspielzeug -wir fuhren doch richtige Rennen auf langen Bahnen!
    Wir trieben damals echten(!) Motorsport (also nicht nur um den Häuserblock mit Abarth-Auspuff)-und abends gings zur Mietbahn ins ehemalige Kino und die Hatz ging weiter. War eine tolle Zeit!
    Botho Wagner

  3. Viele kennen leider nur die Carrerabahn. Dabei ist die Märklin Sprint ein absolutes Qualitätsprodukt, dass sehr viel Spaß bringt und auch noch durch die bewegte Vorderachse einen sehr realen Fahreindruck macht.
    Schade das es sie nur noch gebraucht und sehr teuer gibt. Aber sicher ist die Bahn ein gutes Stück Märklingeschichte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.