Bereits mit der Einführung der Spur 00 wurde von Märklin ein komplettes Sortiment für die Tischbahn angeboten. Lokomotiven, Wagen, Gleise und Zubehör wie Gebäude, Signale, Brücken waren in verschiedensten Ausführungen verfügbar, mit einer Ausnahme. Auf eine funktionsfähige Oberleitung mussten die frühen Tischbahner noch bis 1938 warten.
Die von 1938 bis 1947 angebotenen Masten der Oberleitung waren zunächst 10cm hoch. 1948 wurde die Oberleitung auf 11cm erhöht, begründet wurde dies im Nachtragkatalog D47 mit den neu eingeführten Pantographen für die Elektrischen Lokomotiven und der verbesserten Ausführung der Oberleitungsmasten. Dies führte natürlich dazu, dass die alten Lokomotiven mit alten Pantographen nicht mehr an die neue Oberleitung heranreichten – es fehlten einfach ein paar Millimeter.
Abhilfe brachte der ebenfalls 1948 eingeführte Zusatzbügel 800 ZB. Für nur 50.- Pfennige konnten so auch die alten lokomotiven unter der neuen Oberleitung betrieben werden. Allerdings musste eine ganze Mark je Lok investiert werden, da ja alle Lokomotiven mit zwei Pantographen ausgestattet waren.
Übrigens konnten auch die alten, niedrigen Masten weiterverwendet werden. Diese konnten mit der Mastverlängerung 407 MV auf die Höhe der neuen Masten gebracht werden.
Für den recht simplen 800 ZB gab es eine kleine Anleitung die nochmals genau die Montage und den Einsatzzweck beschreibt.
Hier ein montierter 800 ZB auf einer RS 800:




