Tischbahn

6 thoughts on “Gut versorgt: der Wechselrichter 276

  1. Es ist sicher, daß der Wechselrichter nicht von Märklin gefertigt wurde, denn Märklin führt in der Druckschrift 753 (Die elektrische Miniatur-Eisenbahn Spur 00) aus:“ Damit unsere Bahn auch an einem etwa vorhandenen Gleichstromlichtnetz angeschlossen werden kann, wurde in Gemeinschaftsarbeit mit einer Spezialfirma ein Wechselrichtergerät entwickelt, das zwischen Lichtnetz und Transformator zu schalten ist“.
    Interessant ist auch, das es sich bei diesem Gerät um einen statischen (also ohne rotierende Teile aufgebauten) Wechselrichter handelt, während die vor dem Krieg angebotenen Geräte 13477 BG/CG bzw. 13478 BG/CG aus einem auf gleicher Welle gebauten Gleichstrommotor und Wechselstromgenerator bestanden, also rotierend aufgebaut waren. Eventuell stammte dieser Wechselrichter auch von einer Zulieferfirma, welche den 2. Weltkrieg nicht überstand. Im Katalog von 1947 steht nämlich der Hinweis, daß für Gleichstromnetze früher Wechselrichter gefertigt wurden, deren Produktion noch nicht wieder angelaufen sei. Und Märklin hatte ja so gut wie keine Kriegsschäden abbekommen, es hätte demnach bei einer Eigenfertigung auch wieder produziert werden können.

  2. Bei dem „kleineren Blechgehäuse“ neben dem Zerhacker (mit der Aufschrift ERO soweit ich das erkennen kann) handelt es sich um einen Kondensator, der der Zerhackten Gleichspannung eine etwas erträglichere Sinusähnliche Form geben soll, oder zur Vermeidung von Störungen (je nachdem wie der Kondensator verschaltet ist) dient. Auf dem Blechgehäuse müsste sich auch noch eine Kapazitätsangabe befinden.

    MfG, Ein Leser 😉

  3. Hallo,

    der Artikel 276 wurde dem Handel bereits im Rundschreiben vom 18. Juli 1949 angekündigt. Hiernach entstand er „in Gemeinschaftsarbeit mit einer Spezialfirma“ und sollte im „Herbst“ (1949) lieferbar sein. Das Auslaufen des Artikels 276 wurde in der Neuheiten Liste 1954 („M 0254 j“) veröffentlicht.

    Mit vielen Grüßen,

    Bodo Schenck

  4. Hallo,

    die Gebrauchsanleitung „276 – 100/4“ trägt das Impressum „Y 09 49 r“. Der im Rundschreiben genannte Liefertermin Herbst 1949 traf demnach tatsächlich ein.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Bodo Schenck

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