Tischbahn

9 thoughts on “Technisch einmalig: das Pfeifstellwerk [456]

  1. So technisch einmalig war das ganze dann aber doch nicht. In vielen Teilen stammt die Technik aus der Spur 0. Der Katalog D16 (1939) listet auf Seite 35 vier Packwagen (davon eine Lackvariante) und zwei Varianten des dreiteiligen TW mit dieser Technik.

  2. Hallo, Franck
    ich schreibe aus Frankreich, nähmlich Brittanien, und bin ein regelmässiger Märklinbenutzer (M Gleis, Epoche III, kein Digital).
    Natürlich bin ich auch ein Leser deiner Blog.
    Ich habe ein Pfeifstellwerk N° 456 gekauft, natürlich ohne Bedienungsanleitung, und möchte gern wissen, wie die vier Kabel zu stecken sollen.
    Danke für die Antwort und mit freundlichen Grüssen

    Olivier

    1. Hallo Olivier,

      herzlichen Glückwunsch zu dem Kauf, das Stellwerk ist wirklich recht selten.

      Das braune und das gelbe Kabel kommen einfach an die passenden Buchsen an einem Trafo.
      Die beiden schwarzen Kabel dienen einerseits zum Antrieb des Motors (schwarzes Kabel an gelbe Buchse über eine Taster / Schalter) und das andere zum öffnen der Klappe – dadurch beginnt es dann zu pfeifen….

      Ich hoffe das war verständlich… ansonsten melde dich nochmal…

      Beste Grüße aus Berlin,

      Frank

  3. Hallo!
    Habe auch ein solches Stellwerk erstanden, top in Lack und Zustand. War aber nicht billig 😉
    Jedenfalls ist die Verdrahtung ungüstig:
    Wenn ich gelb und braun so anschließe wie gewohnt, müssen beide Magnete mit „gelb“ geschaltet werden, also nicht gegen MASSE, sondern gegen LICHT. Für den Motor ist das ja noch auszuhalten, den würde ich immer mit einem Universalschalter 7045 schalten, der vom Zug ein- und ausgeschaltet wird. Die Pfeife denke ich über ein Kontaktgleis (z.B. 5104 oder 5105) anzusteuern, wenn der Zug dann direkt vorbeikommt. So kann man dann einige Sekunden vorher den Motor einschalten, pfeifen direkt am Stellwerk, und den Motor dann wieder abstellen.
    Das geht aber ja nur, wenn der Magnet gegen MASSE arbeitet!
    Ich habe nachgesehen, das Gehäuse des Stellwerkes ist potentialfrei, steht also in keinem Kontakt zu irgendeiner der Anschlußleitungen.
    Somit gibt es eine einfache, lötfreie Lösung:
    – Leitung „braun“ bekommt den gelben Stecker für „LICHT“;
    – Leitung „gelb“ bekommt den braunen Stecker für „MASSE“
    Dann schalten die beiden Funktionen gegen MASSE.

    Grüße! Herbert

  4. Guten Tag, alles schon lange her”¦
    Gibt es noch jemanden der mir freundlicherweise die Verkabelung dieses Stellwerks anhand eines Fotos von Innenleben bereitstellen kann.
    Vielen Dank im Voraus.
    Grüße
    Thomas

  5. ”¦ da wäre noch ein erwähnenswertes Detail: die Gebrauchsanweisung 456 TN 07 49 zeigt dass die beiden (schwarzen) Stelleitungen (für den Motor und das Pfeiffwerk) mit Strom W bedient werden sollten – dies ist beim alten blauen 280 Transformator mit 6 Ausgangsbuchsen der grüne Ausgang, also 20 V. Aber L genügt auch, nur ist der Pfeiffton etwas weniger intensiv. Photo des entsprechencen Abschnittes der Gebrauchsanweisung gerne auf Anfrage. Grüsse aus der Schweiz. peter

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