Tischbahn

5 Gedanken zu “Auf neuen Wegen – die Uhrwerkgleise

  1. Als Ergänzung möchte ich hinzufügen:
    Mit den gebogenen Gleisen 872A 1/1 und dem entsprechenden Mittelleiterzurüstsatz 872 MAG ließen sich auch Industriegleise aufbauen. Für diesen Radius wurde meines Wissens zur damaligen Zeit noch kein fertig konfektioniertes Gleis von Märklin angeboten, zumindest nicht mit durchgehendem Mittelleiter. Man benötigte für einen Halbkreis 4 Gleise. Damit ließen sich bereits 3 unterschiedliche Radien realisieren; mit Hilfe des Modellgleises, welches ab 1954 angeboten wurde, waren es sogar 5 unterschiedliche Radien. Ob es Übergangsschienen zwischen Modell- und Mittelleiterschienen gab, kann ich nicht sagen.

    Für den Aufbau / Erweiterung meiner Anlage suche ich noch mehr von solchen Gleisen nebst Umrüstsätzen. Vielleicht kann man den Kontakt über den Betreiber dieser Homepage Frank Ronneberg herstellen.
    MfG Siegfried

  2. Bei Durchsicht meiner Gleisvorräte mit durchgehendem Mittelleiter musste ich feststellen,dass ca. 40 Stck dabeiwaren,die zum Durchmesser 61 cm gehören.
    Somit können es doch nicht nur einige wenige von dieser
    Sorte sein,die von Märklin für besondere Anlässe extra gefertigt wurden. oder liege ich da falsch ??

    MfG
    Reinhard

  3. Hallo, zusammen,

    im Katalog angeboten wurden fertig montierte Mittelleiterschienen mit dem Radius der Uhrwerkbahngleise zumindest nicht. Jede/r konnte damals aber die Uhrwerkbahnschienen und den Zurüst-Mittelleiter in beliebiger Anzahl erwerben und daraus Schienen für die elektrische Bahn zusammenbauen. Erst das spätere Punktkontaktgleis kannte den „Industrieradius“ 5120 mit der gleichen Geometrie.

    @Siegfried Eckert,

    ein Übergangsgleis zwischen Mittelleiter- und Modellgleis erübrigt sich. Die beiden Gleissysteme können direkt zusammengesteckt werden.

    VlG

    Josef

  4. Moin,

    vor einigen Jahren ist mir ein ganzer Kreis dieser seltenen 872A 1/1 Gleise zugelaufen, etwas bespielt und durch unsachgemäße Lagerung bei unwissenden Besitzern mit leichter Verschmutzung und Patina behaftet. Somit blieben sie erst einmal gekennzeichnet und gebündelt in der Ecke der Teile zur Aufarbeitung …

    Bei dem nun anstehenden Reinigen und Richten dieser MÄRKLIN-Produkte sind mir eine Feinheiten aufgefallen welche in dem oben verfassten Text nicht enthalten sind.
    Bei den „normalen“ M-Gleisen von Märklin wird der Zusammenhalt der Gleise mit der profilierten Kontaktzunge des Mittelleiters erstellt, unterstützt von den etwas stramm-sitzenden Schienenverbindern.
    Das 872-Uhrwerkgleis hat jedoch keine profilierten Mittelleiterzungen welche diesen Zusammenhalt erbringen.
    Bei dem 872 Uhrwerkgleis ist der Zusammenhalt deshalb durch die Schienenverbinder gewährleistet welche an der Spitze mit einer nach unten gesetzten Halbwulst profiliert sind. Diese Halbwulst greift bei dem angesteckten Gleisstück in einen ausgestanzten Schlitz im Gleisbett unter der Schiene ein. Hierdurch ist das Auseinanderrutschen der Gleise verhindert.
    Meine Uhrwerk-Gleisstücke sind mit dem Mittelleiter nachgerüstet worden. Nun nach dem Reinigen & Richten wird es für diese Gleistücke einen anständigen Stülpdeckelkarton geben damit sie auch mal auf Reisen gehen können zu einem Stammtisch (hamst.de), einer Messe hier im Norden oder einer anderen Möglichkeit zur Präsentation.

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