Tischbahn

4 Gedanken zu „Gut in Schuß – mit dem Bahnpflegewerkzeug 397/1

  1. Ich könnte mir ein Monogramm in den Allerwertesten beissen, dass ich diese Seite nicht schon früher entdeckt habe !!!
    Mit meinen 62 Lenzen bin ich seit 56 Jahren Märklin-Fan und besitze noch – welch ein Glück ! – alle Loks und Wagen, etc. aus dieser Zeit.

  2. Besonders interessant für den heutigen Anwender alter Gleise ist wohl die Zange zur Korrektur der Schienenverbinder.

    Mich wundert, dass dieses Werkzeug keine Neuauflage erhalten hat, wo das Problem doch so verbreitet ist.
    Ebenso wundert mich die Konstruktion. Sie erlaubt zwar das Pressen der Schienenverbinder, aber nicht die Justierung eines geraden Verlaufs auf die Anschlussschiene. Dafür müsste die Zange mit der Spitze in Richtung des Schienenverlaufs auf den Schienenverbinder aufgesetzt werden.

    Die Form dieser Zangenspitze müsste verhindern, dass man einen stark deformierten Schienenverbinder zu weit zusammenquetscht. Es müsste also ein Steg vorhanden sein, der beim Quetschen die aufgenommene Anschlusschiene simuliert.

    Alle Maße der Zangenaufnahme müssten sowohl auf die Elastizität der Schienenverbinder als auch auf die Vorspannung eingerichtet sein, mit der die Anschlussschiene gehalten werden soll. Dazu ist es nötig, auch die untere Fläche des Schienenverbinders in Form zu bringen. Der Quetschvorgang würde also nicht nur das Klaffen der oberen Schienenverbinderlaschen unterbinden, sondern auch die Lage der Schienenunterkante definieren und die Breite der Unterseite des Schienenverbinders mittels einer Vertiefung in der zweiten Zangenbacke korrigieren.

  3. Elektrische Lötkolben gab es schon seit den 20er Jahren. Allerdings existierten zu dieser Zeit noch mehrere veschiedene Spannungen in den Haushaltsnetzen, außer 220 bzw. 240 Volt, sind wohl die 110 Volt am bekanntesten, aber selbst 125 Volt oder gar 150 Volt gab es vereinzelt noch. Man hätte also ähnlich wie bei den Transformatoren verschiedene Lötkolben beipacken müssen.

    Weiterhin waren Elektrowerkzeuge damals und bis in die 70er Jahre noch sehr teuer (war ja auch noch kein P.R.C. Kram), für 7,50 DM gab es 1953 keinen elektrischen Lötkolben. Mein Vater sagte mir mal, ein guter Lötkolben hätte Anfang der 50er Jahre 30 bis 40 DM gekostet.

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